dsc-2723

Elektrothermografie & Elektrolumineszenz
für elektrische Anlagen und Photovoltaik

VdS-anerkannt, berührungslos und im laufenden Betrieb geprüft
vom öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen für Münster, Osnabrück, Bielefeld und NRW.

ET 19005, PV 23002

Zustandsprüfung elektrischer Anlagen und Photovoltaikanlagen mit Elektrothermografie & Elektrolumineszenz

Elektrothermografie macht sichtbar, was mit bloßem Auge nicht zu erkennen ist: Übergangswiderstände an losen Klemmverbindungen, überlastete Bauteile, beginnende Defekte – lange bevor daraus ein Ausfall oder ein Brand wird.

Die Messung läuft berührungslos und im laufenden Betrieb, ohne dass die Anlage abgeschaltet werden muss.

Als VdS-anerkannter Sachverständiger für Elektrothermografie (ET 19005) führe ich diese Untersuchungen nach DIN 54191, VdS 2858 und VDI 2878 durch – sowohl als eigenständige Zustandsprüfung als auch kombiniert mit der VdS-Prüfung nach Klausel SK3602 (VdS 2871) für die Feuerversicherung. Bei Photovoltaikanlagen ergänze ich die Thermografie um die Elektrolumineszenzprüfung, die zusätzlich Schäden sichtbar macht, die sich thermisch nicht zeigen.

Beispieltext

Elektrothermografie & Elektrolumineszenz
Elektrothermografie & Elektrolumineszenz

Zustandsprüfung elektrischer Anlagen und Photovoltaikanlagen

Elektrothermografie macht sichtbar, was mit bloßem Auge nicht zu erkennen ist: Übergangswiderstände an losen Klemmverbindungen, überlastete Bauteile, beginnende Defekte – lange bevor daraus ein Ausfall oder ein Brand wird. Die Messung läuft berührungslos und im laufenden Betrieb, ohne dass die Anlage abgeschaltet werden muss.

Als VdS-anerkannter Sachverständiger für Elektrothermografie (ET 19005) führe ich diese Untersuchungen nach DIN 54191, VdS 2858 und VDI 2878 durch – sowohl als eigenständige Zustandsprüfung als auch kombiniert mit der VdS-Prüfung nach Klausel SK3602 (VdS 2871) für die Feuerversicherung. Bei Photovoltaikanlagen ergänze ich die Thermografie um die Elektrolumineszenzprüfung, die zusätzlich Schäden sichtbar macht, die sich thermisch nicht zeigen.

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Der Nutzen

Warum sich regelmäßige Thermografie lohnt

Brandschutz und Prävention

Rund 30 % der registrierten Brände in Deutschland gehen auf Mängel in elektrischen Anlagen zurück, ein Großteil davon auf Betriebsmittel wie Motoren, Transformatoren oder Schaltanlagen. Defekte Klemmverbindungen gehören zu den häufigsten Fehlerquellen. Die bildgebende, zerstörungsfreie Untersuchung erkennt Überhitzungen frühzeitig, bevor daraus Folgeschäden oder Brände entstehen.

Verschleiß gezielt erkennen statt pauschal prüfen

Statt Anlagenteile planmäßig abzuschalten und pauschal zu revidieren, zeigt die Thermografie genau, welche Komponenten tatsächlich abgenutzt sind. Das spart unnötige Klemmenrevisionen und macht den Komponentenaustausch gezielt statt flächendeckend.

Wirtschaftlich und schnell

Eine Strombelastung von 15–20 % des Nennwertes oder rund 10 Minuten Betriebszeit reichen meist aus, um den Zustand eines Bauteils belastbar zu beurteilen – unter realen Betriebsbedingungen, ohne Stillstand. Deutlich weniger personal- und zeitintensiv als klassische Schrauben- und Sichtkontrollen.

Rechtssicherheit gegenüber dem Versicherer

Die qualifizierte Auswertung der Wärmebilder dokumentiert den Anlagenzustand nachvollziehbar gegenüber der Feuerversicherung und erfüllt die Nachweispflicht der Klausel SK3602. Viele Versicherer honorieren regelmäßige präventive Thermografie zudem mit Beitragsermäßigungen.

Anwendungsbereiche

Was wird geprüft?

Typische Einsatzgebiete sind Transformatoren, Kompensationsanlagen, Nieder-, Mittel- und Hochspannungsschaltanlagen, Schalt- und Steuerschränke, Sicherungskästen, elektrische Maschinen und Antriebe, Kabelanlagen, Schienensysteme und Freileitungen. Besonders relevant ist die Prüfung in Branchen mit erhöhter Brandgefahr durch heiße Lagerschalen oder hohe Staubbelastung, etwa in Sägewerken, der Papierverarbeitung oder Tischlereien.

Transformatoren Kompensationsanlagen Nieder-/Mittel-/Hochspannungsschaltanlagen Schalt- & Steuerschränke Sicherungskästen Elektrische Maschinen & Antriebe Kabelanlagen Schienensysteme & Freileitungen

Die Bewertung erfolgt vergleichend (qualitative Thermografie): Auffällige Bauteile werden mit baugleichen oder vergleichbaren Komponenten in derselben Anlage verglichen. Das erfordert Erfahrung – handelsübliche Wärmebildkameras oder Smartphone-Apps liefern zwar Bilder, aber keine belastbare Interpretation. Die Auswertung nach VdS 2858 setzt entsprechendes Fachwissen voraus, das regelmäßig nachgewiesen und erneuert werden muss.

Grundlagen

Normen und rechtliche Grundlagen

RegelwerkInhalt
DIN 54191:2017-10 Zerstörungsfreie, berührungslose Thermografie-Prüfung elektrischer Anlagen im laufenden Betrieb zur Zustandsanalyse
VdS 2858:2017-11 Anforderungen an Planung, Installation, Dokumentation, Prüfung und Wartung elektrotechnischer Anlagen
VdS 2871 / SK3602 Grundlage für die von Feuerversicherern geforderte Klauselprüfung
VDI 2878 Blatt 1–4 Anwendung der Thermografie zur Diagnose in der Instandhaltung (allgemein, Elektroanlagen, Maschinentechnik, Gerätetechnik)

Ergänzend gelten je nach Anlage das Energiewirtschaftsgesetz, das Produktsicherheitsgesetz, die Unfallverhütungsvorschriften nach RVO und SGB VII, die Gewerbeordnung, das Arbeitsschutzgesetz und die Betriebssicherheitsverordnung.

Empfohlene Prüfintervalle: Elektrothermografie nach VdS 2858 grundsätzlich jährlich, idealerweise kombiniert mit der ohnehin vorgeschriebenen Wiederholungsprüfung nach VDE 0105-100 – das spart einen zusätzlichen Termin. Bei neuen Anlagen oder Anlagenteilen empfiehlt sich zusätzlich eine Thermografie rund drei Monate nach Inbetriebnahme, um Montagefehler frühzeitig zu erkennen.

Photovoltaik

Elektrothermografie und Elektrolumineszenz bei Photovoltaikanlagen

Bei PV-Anlagen lassen sich Elektrothermografie und Elektrolumineszenz sinnvoll kombinieren, weil sie unterschiedliche Fehlerbilder aufdecken. Die Thermografie zeigt Hotspots, die etwa durch Verschattung, Verschmutzung oder defekte Zellverbindungen entstehen und zu Ertragseinbußen oder im schlimmsten Fall zu Bränden führen können. Die Elektrolumineszenz macht darüber hinaus Schäden sichtbar, die sich thermisch (noch) nicht zeigen: Microcracks, Zellbrüche, defekte Bypassdioden oder ausgefallene Zellen.

Wie die Elektrolumineszenzmessung funktioniert

Der zu prüfende Modulstrang wird von der Verkabelung getrennt und in Sperrrichtung bestromt. Die Photozellen wirken dabei wie Leuchtdioden: Der Rückstrom erzeugt elektromagnetische Strahlung im nahen Infrarot. Eine spezielle Infrarot-Kamera nimmt diese Lumineszenz auf. Defekte Stellen bleiben dunkel, weil sie nicht leuchten – Risse, Verschattungen oder Fehlstellen werden so im Bild direkt lokalisierbar.

Da jede in Vorwärtsrichtung defekte Zelle zwangsläufig auch in Sperrrichtung auffällig wird, lassen sich so Fehler erkennen, die im normalen Betrieb unsichtbar bleiben. Ausgewertet wird nach IEC/TS 63202-2 und IEC TS 60904-1.

Drohnenthermografie: Für große PV-Freiflächen- oder Dachanlagen führe ich die Thermografie auch per Drohne durch. Das beschleunigt wiederkehrende Prüfungen erheblich und reduziert den Aufwand gegenüber einer Begehung Modul für Modul.

Praktischer Nutzen für Anlagenbetreiber

  • Qualitätskontrolle neu gelieferter Module vor oder direkt nach der Installation
  • Einschätzung des Schadensausmaßes nach Extremwetter (Hagel, Blitzschlag, Starkregen)
  • Früherkennung von Haarrissen im Siliziumwafer, die mit bloßem Auge nicht sichtbar sind, aber schon zu Ertragseinbußen führen
  • Beitrag zum Brandschutz, da defekte Bypassdioden und Zellbrüche ein Brandrisiko darstellen können

Für die vollständige gesetzliche Einordnung der PV-Prüfpflicht nach VdS 3174/3176 siehe die Seite „VdS-Photovoltaik-Prüfungen“.

Angebot

Leistungen im Überblick

Alle Leistungen nach individuellem Angebot – Kombinationen reduzieren durch den gemeinsamen Termin spürbar die Kosten pro Einzelprüfung.

Elektrothermografie einzeln

Thermografie-Untersuchung nach VdS 2858 / DIN 54191 / VDI 2878 als eigenständiges Diagnose-Instrument für die vorbeugende Instandhaltung.

Check-up mit Klauselprüfung

Elektrothermografie kombiniert mit der VdS-Prüfung nach Klausel SK3602 (DGUV Vorschrift 3) – ein Termin, zwei Prüfberichte, eine Abrechnung. Spart Anfahrt, Rüstzeit und Koordinationsaufwand.

PV-Kombiprüfung

Elektrothermografie und Elektrolumineszenz für Photovoltaikanlagen in einem Termin.

Kombinationen aus Elektrothermografie, Klauselprüfung und PV-Prüfung reduzieren durch den gemeinsamen Termin spürbar die Kosten pro Einzelprüfung.

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Sachverständiger

Qualifikation

Christian Heinze ist:

  • VdS-anerkannter Sachverständiger für Elektrothermografie, ET 19005
  • VdS-anerkannter Sachverständiger für Photovoltaikanlagen, PV 23002
  • VdS-Sachkundiger für EMV-gerechte elektrische Anlagen sowie Blitz- und Überspannungsschutz, SK 21009
  • VdS-anerkannter Sachverständiger zum Prüfen elektrischer Anlagen, ES 21718
  • Von der HWK Münster öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für das Elektrotechnik-Handwerk

Die VdS-Anerkennung basiert auf einer Zertifizierung nach der europaweiten CFPA-Guideline No. 3 und muss regelmäßig erneuert werden – ein laufender Nachweis, keine einmalige Prüfung.

Warum sich regelmäßige Thermografie lohnt:

DGUV V3 - VDE 0100-600 

Erstprüfung ortsfester elektrischer Anlagen

nach (Wieder-) Inbetriebnahme

Ortsfeste elektrische Anlagen oder Betriebsmittel sind feststehende Anlagen, bzw. massiv und schwer zu transportieren. Zu ortsfesten elektrischen Anlagen zählen z. B. Klimaanlagen, Kühlschränke, Elektro-Herde, Wasserspender oder Durchlauferhitzer, Steckdosen, Leuchten, Leitungen, usw. 

DGUV V3 - VDE 0105-100/A1 

Wiederkehrende Prüfungen ortsfester elektrischer Anlagen 

DGUV V3 wiederkehrende Prüfungen

Ortsfeste elektrische Anlagen müssen je nach Gefährdungsgrad wiederkehrend geprüft werden. Die jeweilige Gefährdungsbeurteilung bestimmt die Prüfzyklen der Wiederholungsprüfungen.


DGUV V3 - VDE 0701/0702 

Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel

Ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel sind aufgrund ihrer Bestimmung auch während des Betriebes beweglich. Dabei sind sie an den Versorgungsstromkreis angeschlossen. Z B. handgeführte elektrische Werkzeuge, Verlängerungsleitungen und Leitungsroller, Notebooks, mobile Beamer, Stehlampen, Geräteanschlussleitungen oder Haushaltsgeräte. Im Grunde fällt hierunter alles, was einen Stecker hat.

Ortsfeste Elektrische Anlagen


ERSTPRÜFUNG

DGUV V3 -VDE 0100-600

Der Betreiber einer elektrischen Anlage muss sich (gemäß BetrSichV) davon überzeugen, dass die Anlage ordnungsgemäß funktioniert, mit den vertraglichen Festlegungen übereinstimmt, den gesetzlichen Bestimmungen und Vorgaben aus Normen bezüglich der Sicherheit von Mensch und Umwelt entspricht und diese erfüllt (Erstprüfung).

Maßgeblich für die rechtskonforme Prüfung ortsfester elektrischer Anlagen und Betriebsmittel sind die Anforderungen der DIN VDE-Normen 0100-600 sowie 0105-100. 

Ortsfeste elektrische Anlagen sind z. B. Steckdosen, Kühlschränke, Herde, Durchlauferhitzer oder Klimaanlagen, also alles, was fest verbaut ist.


Beispiele für Bereiche, Arbeitsstätten und Branchen, für die eine DGUV-V3 Prüfung vorgeschrieben ist: 

  • Bürogebäude / Verwaltungsgebäude 
  • Industrieunternehmen und Produzierendes Gewerbe
  • für Schulen und öffentliche Einrichtungen
  • für Geschäftsräume, Kaufhäuser, Verkaufsräume
  • Hotels, Pensionen
  • Krankenhäuser und Pflegeheime
  • Bürogebäude oder Verwaltungsgebäude


Die Ergebnisse sind zu dokumentieren!

  • nach jeder Änderung oder Instandsetzung
  • vor einer Wiederinbetriebnahme 


Die Prüfung umfasst:

  • Besichtigung aller Teile der Anlage auf ordnungsgemäßen Zustand.
  • Erprobung d. h. vorwiegend Auslösen der Schutzeinrichtungen durch Betätigen der Prüftasten 
  • Messung von Netzspannung, Isolationswiderstand, Erdungswiderstand, Schutzleiter- bzw. Netzschleifenwiderstand und Auslösen der FI- Schutzeinrichtung.

WIEDERKEHRENDE PRÜFUNGEN 

DGUV V3 - VDE 0105-100/A1

Elektrische Anlagen sind in angemessenen Zeiträumen durch Elektrofachkräfte wiederkehrend zu prüfen, so dass Mängel rechtzeitig erkannt werden. Diese Forderung gilt sowohl für den gewerblichen, den gemeindlichen und den privaten Bereich. 


Gefährdungsbeurteilung

Prüffristen, Prüfumfang und Prüfart werden anhand einer Gefährdungsbeurteilung ermittelt.
Das Intervall für die Prüfung kann seitens des Unternehmens bzw. durch die zertifizierte Prüfperson festgelegt werden, für die Einhaltung der Prüffristen ist der Unternehmer verantwortlich.


Ortsfeste Anlagen werden i. d. Regel alle 4 Jahre geprüft. Allerdings ist die Beurteilung der tatsächlichen vorhandenen Bedingungen in einem Betrieb maßgeblich für das Intervall der Prüfung. Die DGUV Vorschrift 3 gibt vor, dass das jeweilige Intervall der Prüfung ortsveränderlicher Geräte oder der Prüfung ortsfester Anlagen so gewählt werden soll, dass die maximale Fehlerquote von 2 % nicht überschritten wird. Diese Dokumentation der maximalen Fehlerquote dient als Nachweis des festgelegten Prüfungsintervalls. Maßgeblich ist, dass der Betreiber im Schadensfall das Intervall der Prüfung eingehalten hat und nachweisen kann, dass die Prüffristen richtig gewählt wurden. Allerdings ist das falsch gewählte Intervall zur Prüfung in einem Schadensfall nicht mit Unsicherheit oder Unwissenheit zu entschuldigen. Rechtlich kommt der richtigen Gefährdungsbeurteilung ein hoher Stellenwert zu.

Für ortsfeste Anlagen wird die 2 % Regel nicht angewendet. Diese Regel kommt aus der DGUV -V3 für ortsveränderliche Betriebsmitel. Prüffristen für ortsfeste Anlagen als Faustregel in DGUV alle 4 Jahre. Heute wird die Prüffrist nach stets nach Gefährdungsbeurteilung festgelegt.

Hinweis: Die fehlende Gefährdungsbeurteilung hat in einem Schadenfall erhebliche Konsequenzen. Bei Überschreitung vereinbarter Prüfintervalle wird der Betreiber für die Folgekosten des Schadens vollumfänglich haftbar gemacht.

Prüffristen DGUV V3 für ortsfeste elektrische Anlagen und ortsveränderliche elektrische Betriebsmitteln und elektrische Maschinen

Laut Gesetzgeber müssen Prüfzyklen elektrischer Anlagen und Geräte anhand einer Gefährdungsbeurteilung ermittelt werden. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hat dazu als Empfehlung die technische Richtlinie für Betriebssicherheit (TRBS 1201) herausgegeben.

Bei Maschinen muss die Gefährdungsbeurteilung bereits vor Inbetriebnahme durchgeführt und deren Ergebnisse dokumentiert werden.

Für rechtssichere Gefährdungsbeurteilungen gibt es folgende Voraussetzungen:

  • Durchführung von fachkundigen Personen (Elektrofachkraft)
  • Arbeitsplatz- und tätigkeitsbezogen
  • Erfassung aller Verletzungsrisiken und potenziellen Gesundheitsbelastungen, nicht nur der naheliegenden  
  • Einbeziehung der Mitarbeiter 
  • Fortschreibung der Gefährdungsbeurteilungen und Überprüfung getroffener Maßnahmen.
  • Ausführliche Dokumentation

Quelle:  https://www.elektrofachkraft.de/pruefung/die-elektrosicherheit-in-der-gefaehrdungsbeurteilung

Fristen DGUV V3

Laut DGUV Vorschrift 3 müssen elektrische Betriebsmittel und Anlagen immer in einem ordnungsgemäßen Zustand sein. Die Prüfung ist zwingend rechtlich vorgeschrieben: 

  • nach der ersten Inbetriebnahme
  • nach einer Instandsetzung
  • nach einer Änderung
  • und in bestimmten Zeitabständen (Prüffristen) nach Gefährdungsbeurteilung


Prüfzyklus:

Ortsfeste Anlagen werden in der Regel alle vier Jahre geprüft. Ausnahmen stellen  risikobehaftete Anlagen dar, für die individuelle Intervalle festgelegt werden können. 

Wer darf prüfen?

Der Prüfer nach Betriebssicherheitsverordnung muss die Anforderungen an eine befähigte Person nach § 2 Absatz 7 der Betriebssicherheitsverordnung  erfüllen. Konkret geht das aus der Technischen Regel für Betriebssicherheit (TRBS 1203) hervor.

Im Gegensatz dazu muss der Prüfer für die durch den Versicherungsträger vorgeschriebenen Klauselprüfungen ein VdS anerkannter Sachverständiger sein, der seine Qualifikation regelmäßig nachweisen muß.

Was wird bei einer DGUV Vorschrift 3 Prüfung geprüft?

Prüfung elektrischer Anlagen, Geräte und Maschinen nach ArbSchG, BetSichV, TRBS, DIN VDE, DGUV Vorschrift 3 


Während der Betriebsmittelprüfung übernehmen wir gerne die Aufgabe der Gefährdungsbeurteilung Ihrer Betriebsmittel. 

ORTSVERÄNDERLICHE ELEKTRISCHE BETRIEBSMITTEL 

NACH VDE 0701 und VDE 0702 

Ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel sind Geräte, die während des Betriebes bewegt werden können wie z. B. handgeführte Elektrowerkzeuge, Haushaltsgeräte, Verlängerungsleitungen, Geräteanschlussleitungen.


Prüfzyklus: 

Als Faustregel gilt: ortsveränderliche Geräte /Betriebsmittel werden unter baustellenähnlichen Bedingungen jährlich und unter büroähnlichen Bedingungen zumeist alle 2 Jahre geprüft.

Nach der Betriebssicherheitsverordnung wird allerdings eine Gefährdungsbeurteilung zur Ermittlung der betriebs-individuellen Prüffrist verlangt.

Verstoß gegen BG Vorgabe ist eine Ordnungswiedrigkeit. Ein Verstoß gegen die Betriebssicherheitsverordnung, die als gesetzliche Vorgabe aufzufassen ist, kann schlimmstenfalls als Straftat angesehen werden!

Prüfung ortsveränderlicher Geräte

  • Sichtprüfung auf Beschädigungen oder unsachgemäße Verwendung
  • Messung Isolationswiderstand
  • Messung Schutzleiterwiderstand
  • Erprobung, Funktionsprüfung
  • Dokumentation


Die alte Norm DIN VDE 0701 - 0702 (VDE 0701-0702):2008-06 wurde in 2021 überarbeitet, in die beiden Normen VDE 0701 und VDE 0702 aufgeteilt:


✓ für die Prüfung nach Reparatur (VDE 0701)

✓ für die Wiederholungsprüfung (VDE 0702)


DGUV V3 / BGV A3 Prüfung als Voraussetzung für die VdS-Klauselprüfungen: 

Wiederkehrende Prüfungen für elektrische Anlagen gemäß gesetzlicher und berufsgenossenschaftlicher Vorgaben, die den Personenschutz in den Vordergrund stellen, sind Voraussetzung für die durch die Sachversicherer geforderten und aufgrund einer privatrechtlichen Vereinbarung erforderlichen VdS-Prüfungen (SK3602 / Feuerklausel). 

Aus diesem Grunde ist es effizient, DGUV V3 Prüfungen und SK3602 Klauselprüfungen zu kombinieren um größtmögliche Synergieeffekte zu erzielen. Wir machen Ihnen ein unverbindliches, kostenloses Angebot. 

Prüfnormen

DGUV V3 - DIN VDE 0100-600 

Erstprüfung ortsfester elektrischer Anlagen, Anlagenerstprüfung

VDE 0100-600


DGUV V3 - DIN VDE 0105-100/A1 

Wiederkehrende Prüfung ortsfester elektrischer Anlagen, Anlagenprüfung

VDE 0105-100/A1


DGUV V3 - DIN VDE 0701

Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel nach Reparatur ohne Wiederholungsprüfung

VDE 0701


DGUV V3 - DIN VDE 0702 

Wiederkehrende Prüfung elektrischer Betriebsmittel (Wiederholungsprüfung

VDE 0702



ASR A3.4/7 DIN VDE 0108-100 / EN 50172 

Wiederkehrende Prüfung Sicherheitsbeleuchtung: Not- , Sicherheits-, und Ersatzbeleuchtung nach ASR (technische Regeln für Arbeitsstätten)

VDE 0108-100 / EN 50172


DGUV V3 - DIN VDE 0544-4 DIN EN 60974-4

Wiederkehrende Prüfung von Lichtbogenschweißeinrichtungen

VDE 0544-4 / EN 60974


DGUV V3 DIN VDE 0113-1 DIN EN 60204-1

Wiederkehrende Prüfung von elektrischen Maschinen nach Maschinenrichtlinie 

VDE 0113-1 / EN 60204


DGUV V3 - DIN VDE 0751-1 / EN 62353

Wiederkehrende Prüfung von Medizinprodukten - Prüfung von Pflegebetten

VDE 0751-1 / EN62353

Anforderung an einen Prüfer nach TRBS 1203

TRBS 1203

Ihre Vorteile

  • Kurzfristige Termine für DGUV und VDS-Prüfungen möglich 
  • Keine langen Wartezeiten
  • DGUV- Maschinen und VdS - Prüfungen aus einer Hand
  • Gefährdungsbeurteilungen für elektrische Anlagen und Maschinen
  • rechtskonforme Dokumentation für Personen- und Sachschutzprüfungen
  • Kostenersparnis durch Synergieeffekte bei der parallelen Prüfung nach DGUV V3, VdS und EN 60 204-1
  • Zeitersparnis
  • neutrale Sicht verhindert Betriebsblindheit
  • Mittels Barcode können einmal in den Prüfplan aufgenommenen Geräte schnell und effizient für die nächste Prüfung eingelesen werden. Das spart Zeit und Geld. 


Kombi-Angebot:

VdS- + DGUV- + Maschinenprüfung aus einer Hand

durch VdS anerkannten Sachverständigenr (ES21718)

Nutzen Sie die Synergieeffekte!

Sie sparen Zeit, Geld und Nerven. Wir kümmern uns um die rechtzeitige Prüfung Ihrer Anlagen und die korrekte Dokumentation als Nachweis für Versicherer und Berufsgenossenschaft. 

Da sowohl die VdS-Klauselprüfung als auch die DGUV-Prüfungen regelmäßige Wiederholungen erfordern, bieten wir Ihnen alle Prüfungen im Wartungsvertrag an. 

Lassen Sie sich ein individuelles, kostenloses Angebot erstellen. 

Kostensparende Kombi-Prüfungen


Die Feuerklauselprüfung SK3602 nach VDE 2871 setzt die Prüfung von elektrischen Anlagen, Geräten und Maschinen nach ArbSchG, BetSichV, TRBS, DIN VDE, DGUV Vorschrift 3 voraus. Die Prüfverfahren, Methoden und Prüfgeräte beider Prüfungen sind sehr ähnlich, wenn auch die Dokumentation stark abweicht. Das bringt gewisse Synergieeffekte mit sich, weshalb sich eine Kombi-Prüfung von Personen- und Sachschutzprüfung (DGUV + VdS) anbietet. Noch mehr sparen können Sie, wenn die wiederkehrenden Prüfungen mit eingeschlossen werden.